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Kampfkunst - Gesundheit - Coaching

"Starke Kids - Gewaltprävention" in Blankenhain


Am 02.06.2018 fand in Blankenhain der 1. Workshop "Starke Kids - Gewaltprävention"
mit der dem Wu Dao - Blankenhain e.V. bekannten Polizistin Carmen Hönicke statt.

Ziele des Workshops waren :
• ein gesundes Körpergefühl / Körperhaltung zu erlangen
• ein selbstsicheres Auftreten zu üben
• eigene Grenzen zu erkennen, aufzuzeigen & zu verteidigen
• Strategien zur Gewaltvermeidung zu trainieren
• bewusster Einsatz verbaler / nonverbaler Kommunikation
• stärken der Sozialkompetenz, bei gewaltfreier Konfliktlösung
• Hilfe einfordern und leisten (Zivilcourage)

10 Kinder sowie 4 Elternteile des Vereins nahmen an diesem Workshop teil
und hatten dabei etliche "Aha-Momente" aber auch sehr viel Spaß.



Hier nun ein kurzer Bericht eines der teilnehmenden Kinder :

Meine Erwartungen waren, dass ich Spaß habe, viel lerne
und mich mit denen, die ich noch nicht so gut kenne, verstehen werde.
In dem Workshop habe ich gelernt, dass „Rettungsinseln“
eine große Anzahl von Menschen im Licht darstellen (LLL = Lärm, Licht, Leute).
Ich soll niemals in eine dunkle Gasse laufen, wenn ich verfolgt werde,
weil ich dann den Angreifer nicht sehen kann.
Man darf nie in fremde Autos steigen oder auch nur in die Nähe kommen.
Es gibt Leute, die nichts Gutes von einem wollen.
Zum Beispiel sagen sie, dass sie uns abholen wollen,
weil jemand von unserer Familie einen Unfall hatte.
Beim Aufstehen und Abhauen, bis man in sicherer Entfernung ist, darf man seinen Gegner nie
den Rücken zudrehen, weil er mich sonst packen könnte und ich nicht sehen kann, was er macht.
Man sollte niemals mit den Fingerknöcheln boxen und zuschlagen,
sondern immer im Hammerschlag oder mit der Handwurzel.
Wenn mich jemand angreift, soll ich immer „Halt, Stopp! Lassen Sie mich in Ruhe!“ rufen
bzw. meinen Angreifer „siezen“, weil dann die anderen Menschen mitbekommen,
dass ich ihn nicht kenne und irgendetwas nicht in Ordnung ist.
Wenn einer meiner Freunde angegriffen wird und wir viele Kinder sind,
können wir alle zusammen auf den Angreifer losgehen.
Wenn ich alleine mit meinem Freund unterwegs bin,
sollte ich mich nicht selbst in Gefahr bringen, sondern Hilfe holen.
Gut gelungen ist mir,
dass ich richtig laut geschrien habe und sehr schnell auf eine „Rettungsinsel“ weggerannt bin.
Beim nächsten Mal sollte ich mich aber besser auf das konzentrieren, was die „Lehrer“ sagen.